Presse

Daphnes Garten – Oper, ThiB/OHO/klagenfurter ensemble, 3.11.2023

Irina Lino für die Krone, 5.12.2023

„… alles an dieser Oper ist wahrhaftig – von den Tatsachen, die als projizierte Zitate im Fieberweiß der Schiebewände oder dem Stimmengewirr der Intriganten hängen, über das augenöffnende Libretto Katharina Tiwalds zwischen harten Fakten und leiser Poesie, bis zum hoch emotionalen, ohrgängig-harmonischen, expressiv-herben Klangkörper Erling Wolds, den Musiker der Camerata Sinfonica Austria virtuos beatmen.“

Helmut Christian in der Kleinen Zeitung, 30.11.2023

„Die Oper „Daphnes Garten“ von Erling Wold im Klagenfurter „Theater Halle 11“ geht unter die Haut.“

APA – zu lesen in NEWS und Salzburger Nachrichten, 4.11.2023

„Katharina Tiwald hat ein dichtes, vielschichtiges Libretto verfasst.“

 

Mit Elfriede durch die Hölle – Roman, Milena, Herbst 2021

Thomas Ballhausen in der Presse, 21.1.2022

„eine grandiose, bitterböse Aneignung von Dantes „Göttlicher Komödie“ – und zugleich Hommage an Jelinek und ihr Werk“

Imprint in der Jungle World, 11.11.2021

 

Macbeth Melania – Roman, Milena, Frühjahr 2020

Antonia Barboric in der Presse, 24.4.2020

„Bissig-amüsant: Katharina Tiwald seziert die österreichische Seele“

Olja Alvir im Falter, 20.5.2020

Macbeth Melania ist eine kurzweilige, frühlingshafte Prater-Geisterbahnfahrt durch ein unheimlich nahes Gestern“

Nicole Thurn für Litrobona, 30.8.2020

„Gespickt mit frechen Bonmots und zahlreichen Anspielungen auf politische Skandale, Affären und Korruptionspossen konstruiert Katharina Tiwald ein brisantes Panoptikum österreichischer (Theater-)Kultur und Parteipolitik.“

 

Die Wahrheit ist ein Heer – Roman, Styria, Herbst 2012

Bettina Treiber für den ORF, 17.12.2012

„Sie gibt dabei nicht nur Einblicke in den Schulalltag, sondern auch in sehr komprimierte Lebenssituationen, in Familien und Beziehungen. Und das tut sie mit äußerst präzisen Formulierungen und in einem ungeheuren Sprachfluss, der die Leserin, den Leser mitreißt.“

 

Die erzählte Stadt. Unbekanntes St. Petersburg – Reiseessay, Herbig, Frühjahr 2006

DIE ZEIT (clp), 4.6.2006

Ein Sankt Petersburg, das kaum ein Tourist finden kann, zeigen Katharina Tiwalds Streifzüge durch die Stadt – verstörend eindringliche Wanderungen zwischen Essay, Erzählung, literarischer Spurensuche, Reportage und Gesprächsprotokollen. Die junge Wienerin, Jahrgang 1979, zeigt, dass nicht ihre Heimatstadt die europäische Metropole des kulturell überformten Memento mori ist, sondern das ehemalige Leningrad. Sie führt in ein Museum für Thanatologie (Lehre vom Sterben), lässt Künstler zu Wort kommen, die sich Nekrorealisten nennen, besucht die Museen des Schreckens, wo die Dokumente der Nazi-Hungerblockade gegen Leningrad liegen, nimmt den Leser mit auf immer noch totgeschwiegene Friedhöfe namenloser Stalinopfer. Also ein todtrauiges Stadtporträt? Nein. Es funkelt von Leben und Witz. »Wie denn ein typisch russisches Begräbnis ablaufe, frage ich. Jufit schaut mich verdutzt an, runzelt die Stirn und sagt ratlos: Na ja… man hat Spaß und säuft!« Philosophen und Lebenskluge wissen es längst: Gute Bücher vom Tod sind Bücher über das Leben.

 

Schnitte, Portraits, Fremde – Erzählungen, edition lex liszt, Winter 2005

Wolfgang Weisgram im Standard, 18.2.2006

„Eine, die so offensichtlich Spaß hat am Herumfabulieren, dass es auch für den Leser eine helle Freude ist, weil sich ihm die deutsche Sprache auf einmal in einem Gewand zeigt, das sie bisher noch nicht angehabt hat: Was mehr kann man von Literatur erwarten?“