Caruso – I did it my Wegas: Premiere am 14.11.2019, 20:00, OHO

Als der weltberühmte Tenor Enrico Caruso 1921 zum letzten Mal auftrat, musste ihn seine Bühnenpartnerin stützen, und er spuckte Blut. Unbedingt alles geben für die Kunst? Tony Wegas spielt Caruso in seinen letzten Tagen. Die Idee der Autorin Katharina Tiwald wurde geboren, als Tony Wegas vor ein paar Jahren aus dem Spital zu einem Auftritt ins OHO geholt wurde, und sang, mit was für einer Stimme. Weltberühmt nicht, aber durchaus ruhmgebeutelt erleben wir nun Wegas auf der Bühne – in einem Stück, das ihm auf den Leib geschrieben wurde.

Mit Tony Wegas, Ferry Janoska, Mimu Merz                        Idee und Konzept: Katharina Tiwald

Dramaturgie: Martina Theissl             Gesamtleitung und Media Art: David Kleinl           Licht&Bühne: Alfred Masal

Ausstattung: Silvia Valenti                   Kostüm: Eva-Maria Biribauer

14.,15.,16.11.  20:00

21.,22.,28.11. 20:00

 

9.10. 2019, 19:00, Dialog mit Kunst – kunsthalle exnergasse, WUK

Die kunsthalle exnergasse feiert ihr 30-Jahre-Jubiläum mit einer zehnteiligen Serie als Auseinandersetzung mit vergangenen Ausstellungen des Hauses. Zu diesem Pingpong mit der eigenen Geschichte sind nicht nur bildende KünstlerInnen zwecks reflexiver Praxis eingeladen, sondern auch AutorInnen als spiegelnde Kommentare der einzelnen Abende.

24.9. Sophie Reyer (Prolog auf der Parallel Vienna, Lassallestr. 5, Wien 2), 2.10. Raphaela Edelbauer

9.10. K.T.

16. 10. Natascha Gangl, 23.10. Theodora Bauer, 30.10. Judith Nika Pfeifer, 6.11. Maria Muhar, 13.11. Barbi Marković, 20.11. Anna Weidenholzer, 27.11. Barbara Zeman

4.12. Finissage und Party

Die Kunsthalle ist im WUK, 2. Stiege, 1. Stock. Start jeweils um 19:00.

Tagung: macht.sprache.gerecht – 26.9.2019, 15:00 – 20:00, Haus St. Stephan, Oberpullendorf

Doppelter Auftritt: mit dem Vortrag „Kruzifix, du Opfer – Geschichten vom Fluchen“ um 16:00 und mit einem Ausschnitt aus „Anderswo Gold“ um 19:30.

„Der Studientag möchte dazu Gelegenheit bieten, sich dem bedeutenden Thema gerechte Sprache zu nähern, den eigenen Zugang zu reflektieren, Bilder zu betrachten, Gedanken anzuregen, Fragen zu stellen und auch Antworten zu finden. Sprache ist mächtig und kann viel. Sie kann radikalisieren, vortäuschen, diskriminieren aber auch unterstützen, deeskalieren oder ermutigen. Sie trennt und unterscheidet, führt zusammen und vergleicht. Sie benennt, macht vorstellbar oder verschweigt, drückt genau aus oder vereinfacht, bildet Identitäten und beeinflusst Wahrnehmungen. Schaut hin oder übersieht. Sprache verändert sich und sie verändert Individuen, Sichtweisen, Gesellschaft. Kurz gesagt mit Bertha von Suttners Worten: „Sprache liegt allem zugrunde …“.“

15.15 Uhr: Aspekte und Herausforderungen einer gerechten Sprach(en)praxis in einer vielfältigen Welt.

Wie hängen Sprache und Macht zusammen? Kann Sprache zwischen Macht und Gerechtigkeit vermitteln? Wenn ja, wie und in welchen Zusammenhängen?

Referentin: Dr.in Verena Plutzar, MA
16.00 Uhr: Kruzifix, du Opfer. Geschichten vom Fluchen.
Referentin: Katharina Tiwald


16.20 Uhr: Podiumsgespräch

17.05 Uhr: Workshops

A: Kirche und Sprache, Kirche und geschlechtergerechter Umgang mit Sprache.

B: Macht miteinander. 

C: SprachenUNgerechtigkeit in Bildungszusammenhängen.

D: Sprache erzeugt Bilder im Kopf. 

19.30 Uhr: Lesung Katharina Tiwald

Anderswo Gold – Ausschnitte aus einem Roman in Arbeit.

20.00 Uhr: Nachreden bei Brot und Wein

Eine gemeinsame Veranstaltung von Haus St. Stephan, Katholisches Bildungswerk, PH Burgenland, Pastoralamt der Diözese Eisenstadt, Katholische Aktion

Lesung – 21. Mai 2019, 19:00 Bankgasse 8, Wien (PEN-Club)

Lesung aus „Marinas letzte Briefe. Poem für Zwetajewa“ (erschienen in der edition lex liszt 12, 2019)

gemeinsam mit Mario Keszner („Im grünen Palast“, Erzählungen, Löcker) und Herbert Pauli („Spitzwegs Klause“, Novelle, Verlag am Rande)

Eben noch im Theater Drachengasse zu sehen und zu erleben, jetzt in Buchform: „Marinas letzte Briefe“ dreht sich um die letzte Nacht im Leben der russischen Dichterin Marina Zwetajewa, die, aus dem Exil zurückgekehrt in die Sowjetunion, 1941 nach dem deutschen Angriff auf Moskau evakuiert wurde und sich in einer tatarischen Provinzstadt das Leben nahm. Eine der größten lyrischen Stimmen des 20. Jahrhunderts…

Marinas letzte Briefe – Theater Drachengasse – 29.4.-11.5.2019

Wenn einem der Tod doch nur nicht die Zunge nähme.

Wir befinden uns im verdunkelten Versammlungsraum des in Evakuierung befindlichen Moskauer Schriftstellerverbands in der sowjetischen Pampa – Tschistopol in der Tatarischen Sowjetrepublik. Es ist August1941, Nacht. Die große, geächtete Dichterin Marina Zwetajewa, der vom Schriftstellerverband selbst eine Anstellung als Tellerwäscherin verwehrt wird, lässt ihr Leben in Briefform Revue passieren. Ein dichtes Wortportrait einer der größten Poetinnen des 20. Jahrhunderts entfaltet sich. Das Portrait einer Frau, die an den Rand des Menschenmöglichen gegangen ist, um die Ihren in hochprekären Zeiten zu beschützen.

Und was ist/ein Gedicht?/Dicht Ich, gegangen,/und Laut an Laut gestickt.

Regie: Julia Kneussel             Schauspiel: Suse Lichtenberger            Regieassistenz: Olivia Poppe

Musik- und Videodesign: Georg Müllner-Fang

Premiere: 29.4.2019, 20:00

Spielzeiten bis 11. Mai jeweils Di-Sa, 20:00

Messe für Eine, OHO, 12.-14. April 2019

Wiederaufnahme „in neuer Gewandung“:

2006 schrieb ich eine poetisch-weibliche Bearbeitung der katholischen Messe; 2007 erlebte sie in der Regie von Peter Wagner ihre Uraufführung im OHO. Wir haben sie außerdem in Dechantskirchen und im Kosmos-Theater Wien gespielt, Fritz Ostermayer hat mit mir im Radiokulturhauscafé daraus performt, jetzt kehrt sie wieder, am Wochenende vor dem/zum Palmsonntag.

12., 13. April 2019: 20:00

14. April: 17:00

OHO – Offenes Haus Oberwart, Lisztgasse 12

Vom Rauschen der Archive – Sprechkonzert mit Christian Reiner, 25.4., ÖAW

Auftakt des Symposiums „Nicht ungehört verhallen“ zum 120-jährigen Bestehens des Phonogrammarchivs: Schauspieler und Stimmkünstler Christian Reiner spricht-verkörpert meinen Text „Vom Rauschen der Archive“.

25.4.,16:00

Österreichische Akademie der Wissenschaften, Dr.-Ignaz-Seipel-Platz 2, Wien

 

ÜBER.SETZEN Vladimir Koljazin, 19.3.2019, ÖGL

Die Österreichische Gesellschaft für Literatur stellt den russischen Lyriker und Literaturwissenschaftler Vladimir Koljazin vor, unter anderem mit meinen Übersetzungen einiger seiner Gedichte sowie Auszügen aus Koljazins Übersetzungen deutschsprachiger Literatur (Elfriede Jelinek, Marianne Gruber, Klaus Merz).

Einleitende Worte: Univ. Prof. Fedor Poljakov

Moderation: Manfred Müller

Lesung: Liubov Novak, Michael König

Ö1, Neue Texte

Am 28.10. um 21:40 auf Ö1: ein Auszug aus dem Roman in Arbeit, „Der Sultan von Assisi“.

Im Spätsommer 1219 trifft Francesco, der aus Assisi auszog, um seine Idee von Gott in die Welt zu tragen, am Nildelta ein. Christliche Heere belagern die ägyptische Hafenstadt Damietta/Damyat, die zum Ayyubidenreich gehört – wie auch Jerusalem. Es kommt zu schweren Kämpfen. Francesco allerdings überquert unter Lebensgefahr die Frontlinien, um mit dem Sultan zu sprechen: über Gott, den Glauben, Krieg. Und Frieden.

Tage der Offenen Schreibzimmertür

Am 15. und 16. September öffnen burgenländische Autorinnen & Autoren ihre Schreibzimmer für BesucherInnen.

Eine Veranstaltung des burgenländischen P.E.N.-Clubs im Rahmen von „Burgenland liest“

 

Nordburgenland

Karin Ivancsics

Neubaugasse 10, 2423 Deutsch Jahrndorf

Autorin von Erzählungen, Romanen, Theaterstücken, Essays; mehrere Auszeichnungen und Stipendien. Ihr Roman „Die Gastgeberin“ erscheint im Herbst in der Bibliothek der Provinz.

  1. und 16.9. 14:00 – 18:00 Führungen durch Haus & Garten, Lesungen, Schmökern bei Kaffee & Kuchen, Brot & Wein

16.9. 15:00       Gastlesung Elke Steiner, „Über das Licht gedreht“ (Roman, im Oktober in der Edition Keiper)

Helmut Milletich

Franz Liszt-Straße 16, 7092 Weiden am See

1974 Mitbegründer, von 1991 bis 2013 Präsident des burgenländischen P.E.N.-Clubs. Langjähriger Generalsekretär des österreichischen P.E.N.-Clubs. Autor von Romanen, Erzählungen, Libretti; Herausgeber der burgenländischen Literaturgeschichte (Böhlau).

  1. 9., 15:00 – 18:00  Open House mit Lesungen und kleinen Häppchen nach Bedarf

Wolfgang Millendorfer

… liest ein ganzes Notizbuch vor: ab 17:00, Hauptplatz Mattersburg: der Autor erwartet dich!

Ana Schoretits

Neugasse 11, 7011 Zagersdorf

rodjena u Cogrštofu, verwurzelt in Zagersdorf, schreibt und liest in Hrvatski und Deutsch, Kurzprosa, Gedichte, Essays, Theaterautorin und -regisseurin von 1970 bis 2008

  1. 9. ab 16:00   Begegnung und Gespräch; Bühnenfiguren zum Lachen und Weinen; Weinfest oder weinfest?
  2. 9. ab 16:00   Über die Schulter geschaut; mit Oliven und „Bosanac“: Sehnsucht nach Meer und mehr

Mittelburgenland

Jutta Treiber

Neugasse 9, 7350 Oberpullendorf

Seit 1988 freiberufliche Schriftstellerin für Menschen jeden Alters. 51 Bücher, in 23 Sprachen übersetzt, 3000 Lesungen in 22 Ländern. Im Herbst erscheint der Roman „Halt den Mund, sagte Mutter – und dann starb sie …“ (ed. lex liszt 12)

15., 16.9. 11:00 – 18:00

Führungen durch Haus & Garten, Lesungen und Kurzfilme am Computer nach Bedarf. Ausstellung von Walter Suppers Holztieren. Gemütliches Beisammensein mit Snacks und Wein.

Südburgenland

Reinhold F. Stumpf

7473 Hannersdorf 178

Autor von Erzählungen und Theaterstücken, u.a. Dschungel Wien und OHO, Obmann der Theaterinitiative Burgenland

  1. 9., 10:00                  Busstopp mit Kurzlesung und Honigbroten

16. 9., 10:00 – 15:00 Offenes Haus, Lesungen und Führungen durch den Garten nach Bedarf. Kaffee & Kleinigkeiten.

Katharina Tiwald

Oberhaarberg 4, 7562 Zahling

schreibt Theaterstücke (OHO, Theater Drachengasse) und Prosa, u.a. den Roman „Die Wahrheit ist ein Heer“. Vorsitzende des burgenländischen P.E.N.-Clubs.

16.9., 11:00 – 19:00       Open House, Open Garden mit Kurzlesungen nach Bedarf, Kaffee & Kuchen, Brot & Wein

 

Offene Schreibzimmertür Extra im Oktober

Siegmund Kleinl

Neusiedler Straße 68, 7081 Schützen am Gebirge

Germanist, Theologe, Autor. Mehrere Romane, Dramen, Erzählbände, 2008 Literaturpreis des Burgenlandes.

Freitag, 12. Oktober / 14:00 – 19:00

Samstag, 13. Oktober / 10:00 – 13:00

Lesungen aus „DorfMale“, „Schuljahre“, „Haydns Sprache“ und dem Gedichtzyklus „PropheZeit“; Führungen durch die Hausgalerie nach Bedarf.