Marinas letzte Briefe – Theater Drachengasse – 29.4.-11.5.2019

Wenn einem der Tod doch nur nicht die Zunge nähme.

Wir befinden uns im verdunkelten Versammlungsraum des in Evakuierung befindlichen Moskauer Schriftstellerverbands in der sowjetischen Pampa – Tschistopol in der Tatarischen Sowjetrepublik. Es ist August1941, Nacht. Die große, geächtete Dichterin Marina Zwetajewa, der vom Schriftstellerverband selbst eine Anstellung als Tellerwäscherin verwehrt wird, lässt ihr Leben in Briefform Revue passieren. Ein dichtes Wortportrait einer der größten Poetinnen des 20. Jahrhunderts entfaltet sich. Das Portrait einer Frau, die an den Rand des Menschenmöglichen gegangen ist, um die Ihren in hochprekären Zeiten zu beschützen.

Und was ist/ein Gedicht?/Dicht Ich, gegangen,/und Laut an Laut gestickt.

Regie: Julia Kneussel             Schauspiel: Suse Lichtenberger            Regieassistenz: Olivia Poppe

Musik- und Videodesign: Georg Müllner-Fang

Premiere: 29.4.2019, 20:00

Spielzeiten bis 11. Mai jeweils Di-Sa, 20:00